Über mich



Geboren 1964 lebe ich seit 1996 in Darmstadt und arbeite ebenso lang in freier Praxis als Gestalttherapeutin, zunächst nebenberuflich, seit Januar 2003 hauptberuflich.

Bereits während des Medizinstudiums interessierte ich mich besonders für das Gebiet der Psychotherapie. Persönliche Bekanntschaft mit der Gestalttherapie machte ich während des letzten Studienjahres. Bereits damals fiel die klare Entscheidung für diese Therapieform.

Dies war eine Entscheidung für eine Therapierichtung, deren Menschenbild und gesellschaftskritische Grundzüge wesentlichen Annahmen unseres Gesundheitssystems widersprechen. Praktisch heisst das, dass Gestalttherapie keine Kassenleistung sein kann.

In drei Jahren als angestellte Ärztin bei einem Arzt für Psychotherapeutische Medizin (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) im Kassensystem habe ich die Widersprüche zwischen unserem Gesundheitssystem und dem, was Gestalttherapie sein kann, am eigenen Leib erlebt. So entschloss ich mich dazu, endgültig und ausschließlich in eigener freier Praxis gestalttherapeutisch zu arbeiten.

Das bedeutet für mich unter anderem ausschließlich meinem Gewissen, meinem Ehrgeiz therapeutisch gut zu arbeiten und den Vereinbarungen mit meinen Klienten verpflichtet zu sein.

Das bedeutet auch, niemand - keine Versicherung, kein Arbeitgeber,... - braucht je davon zu erfahren, dass ein Klient bei mir ist oder war. Es werden keine u. U. stigmatisierenden Diagnosen vergeben und die Dauer der Therapie wird nicht von unbekannten Dritten festgelegt oder in Frage gestellt.

Regelmäßige Supervision ist selbstverständlicher Teil meiner Arbeit, weiter schöpfe ich aus einer Vielzahl von Fortbildungen immer wieder neue Anregungen, um mich als Therapeutin in meiner professionellen und persönlichen Kompetenz weiterzuentwickeln.

Die wesentlichsten Anregungen geben mir allerdings meine Klienten. Sie wissen es nicht und glauben es oft genug auch nicht, aber sie fordern mich dazu heraus, mich in meinem Engagement für sie permanent weiterzuentwickeln und dafür bin ich ihnen dankbar! Stillstand bedeutet Rückwärtsgehen.



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